Das Ziel ist die Rückkehr unseres gesamten Systems zur Integrität, zur Ganzheit, das wieder Herstellen der Lebensqualität, des Zugangs und der Rückverbindung zu sich selbst und zur Welt. Dazu arbeiten wir mit dem vegetativen Nervensystem und unterstützen die natürliche Funktion von Sympathikus (erhöht Leistungsfähigkeit des gesamten Körpers, Anspannung) und Parasympathikus (sorgt für Ruhe, Erholung und Schonung und kontrolliert die meisten inneren Organe und den Kreislauf, Entspannung). Die eingefrorene oder blockierte Energie wird in kleinen Schritten aus dem Nervensystem befreit, wobei es meist zu einer Entladung und Form von zittern, gähnen, lachen, schütteln, Tränen, Hitze oder Ruhe kommt. Ist das traumatische Ereignis zu belastend oder fehlt die Erinnerung dazu, kann das Trauma auch bearbeitet werden, ohne darüber zu sprechen.

Die Methode von SE lässt sich mit dem Flussmodell bildlich erklären. Unter traumahealing.ch (Somatic Experiencing) ist es abrufbar und zeigt auf, dass die Ressourcen für diese Arbeit unentbehrlich sind. Fehlen sie, so gehört das Erarbeiten und Festigen von Ressourcen zu einem wichtigen Bestandteil der Therapie. SE wird meist sitzend im Gespräch ausgeübt. Körperarbeit auf einer Liege, Übungen im Stehen oder Sitzen können unterstützend eingesetzt werden. SE lässt sich gut mit verschiedenen Theapie-Methoden wie z.B. Shiatsu kombinieren.